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4.-6.11.2011: Bodies in Action & Symbolic Forms – Internationale Tagung zum Gedenken an John M. Krois

Bodies in Action & Symbolic Forms

Zwei Seiten der Verkörperungstheorie

Internationale Tagung zum Gedenken an John Michael Krois

4.-6.11.2011, Humboldt Universität zu Berlin

Der Titel der Gedenktagung für John Michael Krois spiegelt die Forschungsinteressen eines Philosophen, die von der Semiotik über die Anthropologie, Kulturphilosophie, Ästhetik, den Pragmatismus, die Kunst- und Bildgeschichte, die Neuro- und Kognitionswissenschaften bis zur Robotik reichten und um den Begriff  der Verkörperung zentriert waren.
Die Arbeiten von Krois hatten zum Ziel, die englischsprachigen Forschungen zur „embodied cognition“ durch die genuine Tradition dieses Ansatzes im europäischen Sprachraum zu ergänzen. Seine Philosophie der Verkörperung zielt darauf ab,  die dualistische Perspektive der Bewusstseinsphilosophie durch ein komplexes Verhältnis von gegenseitiger Beeinflussung von Geist und Körper in der Interaktion mit der Welt und in der Schaffung symbolischer Formen zu ersetzen. Wenn hier von zwei Seiten einer Verkörperungstheorie zu sprechen ist, so bildete John Michael Krois einen „missing link“, indem er den Brückenschlag zwischen Tradition und aktueller Forschung, zwischen Kulturphilosophie und Naturwissenschaften nicht nur gefordert, sondern auch eingelöst hat.

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