Kolleg-Forschergruppe Bildakt und Verkörperung » Embodied Cognition

Embodied Cognition

Philosophie der Verkörperung

Leitung: Joerg Fingerhut
Kooperationspartner: Jesse Prinz (CUNY), Alva Noë (CUNY), Shaun Gallagher (Memphis University), Jan Slaby (Languages of Emotions, FU Berlin), Markus Wild (Institut für Philosophie, HU Berlin), Rebekka Hufendiek

Projekte

  • Workshop/Vortrags-Reihe zum ‘Affordance’-Begriff in der Philosophie des Geistes
  • Workshop/Vortrags-Reihe zu Varianten des Enaktivismus in der gegenwärtigen Philosophie, den Neurowissenschaften und der Robotik
  • Konferenz/Publikation zu ‘Synaesthesia and Kinaesthetics’ (im Rahmen der Kooperation mit Berlin School of Mind and Brain und Zentrum für Literaturforschung)
  • Dissertation Rebekka Hufendiek zu Emotionstheorien
  • Dissertation Joerg Fingerhut zu enaktiven Wahrnehmungstheorien

Bisherige Veranstaltungen

  • Abendvortrag und Werkstattgespräch mit John Kennedy „Drawing and the Blind“ (26./27. Mai 2009)
  • Eröffnungstagung „Sehen und Handeln“ (05.-07. November 2009)
  • Abendvortrag und Werkstattgespräch mit Vitorio Gallese „Aesthetic Experience in Action: A Neuroscientific Perspective“ (05./06. März 2010)
  • Abendvortrag und Werkstattgespräch mit Verena Hafner „Embodied Artificial Intelligence“ (18./19. Mai 2010)
  • Workshop mit Jesse Prinz und Sabine Döring „Emotions, Perception and Morality“ (19.-20. Juli 2010)
  • Abendvortrag und Werkstattgespräch mit Jesse Prinz „Consciousness and the Brain“ (21./22. Juli 2011)
  • Internationale Konferenz Habitus in Habitat III „Synaesthesia and Kinaesthetics“ (22.-24. Oktober 2010, in Kooperation mit dem Zentrum für Literaturforschung und der Berlin School of Mind and Brain)
  • Jour Fixe-Vortrag von Markus Wild „Warum Wahrnehmung zuerst Aktivität ist“ (30. Januar 2011)
  • Workshop mit Alva Noë „Varieties of Presence“ (14. März 2011)
  • Mitveranstalter des Workshops „The Socially Extended Mind“ (21.-22. März 2011, Organsation Jan Slaby / Cluster Languages of Emotions in Kooperation mit der Kolleg-Foschergruppe)
  • Vortrag von Ezequiel di Paolo „What is the Enactive Body?“ (23. März 2011
  • Workshop mit Andrea Scarantino zu „Affordance Perception“ (21. Juni 2011)
  • Abendvortrag und interner Vortrag mit Werkstattgespräch mit Kevin J. O’Regan „How to Make a Robot That Feels“ (10.; 12. Februar 2012), in Kooperation mit der Berlin School of Mind & Brain.
  • Abendvortrag und Werkstattgespräch mit Rolf Pfeifer „On the role of embodiment in the emergence of cognition“ (14./15. Mai 2011) in Kooperation mit RoboLaw

Kurzbeschreibung

Das Cluster ‘Embodied Cognition’ erforscht die Rolle des Körpers in der Interaktion mit der Umwelt in Denk- und Wahrnehmungsprozessen aus der Perspektive der aktuellen Philosophie des Geistes und der Kognitionswissenschaften.Unter dem Label ‘Embodied Cognition’ hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten eine Schule in den Kognitionswissenschaften etabliert, die klassische Thesen der künstlichen Intelligenzforschung, der Psychologie wie auch der Neurowissenschaften hinterfragt. Im Zentrum steht dabei die Annahme, dass sich Kognition (Denken, Wahrnehmung, Emotion, Erfahrung) nicht als etwas erklären lässt, das ausschließlich im Gehirn stattfindet, sondern das den Körper und die Interaktion mit der Umwelt auf konstitutive Weise mit einbezieht. Ziel des Clusters ist es, in der Debatte gebräuchliche Stichworte wie „embodiment“ (Verkörperung), „embedded cognition“ (Einbettung), „enactivism“ (Enaktivismus) oder „extended mind“ (aktiver Externalismus) und die diesen Stichworten zugrunde liegenden Positionen zu hinterfragen und mit Vertretern der ‘Embodied Cognition’ zu diskutieren und zu schärfen.