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Robert Felfe

Dr. Robert Felfe

Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft in Greifwald und Berlin promovierte Robert Felfe 2000 mit einer Studie zur Buchgrafik bei Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733). 2002 bis 2010 arbeitete er im Rahmen des Sonderforschungsbereiches der DFG „Kulturen des Performativen“ an einem Projekt zu Naturwissenschaft und Kunst im Umfeld frühneuzeitlicher Kunstkammern. Neben Lehraufträgen in Berlin, London, Florenz, Luzern und Hamburg war er 2010 Gastfellow am Kunsthistorischen Institut / Max-Planck-Institut in Florenz. 2011 wurde eine Habilitationsschrift mit dem Titel Naturform und bildnerische Prozesse. Elemente einer Wissensgeschichte in der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin eingereicht.

Im Zentrum gegenwärtiger Arbeiten stehen kulturanthropologische Aspekte bildnerischer Praktiken in Kunst und Wissenschaft sowie wissenschaftlich kuratorische Arbeiten für das Humboldt-Forum Berlin.

Mail: robert.felfe@staff.hu-berlin.de

Zu den jüngeren Publikationen gehören:

  • (Hg. zus. m. Natascha Adamowsky und Hartmut Böhme) Ludi Naturae – Spiele der Natur in Kunst und Wissenschaft, München 2010.
  • (Hg. zus. m. Kirsten Wagner) Museum, Bibliothek, Stadtraum. Räumliche Wissensordnungen 1600-1800, Berlin 2010.
  • Zeitformen der Fotografie, oder: Kann man in Bildern handeln?, in: Thomas Kisser (Hg.), Bild und Zeit. Temporalität in Bildender Kunst und Kunsttheorie um 1800 und seitdem, München 2011, S. 385-402.
  • Gold, Gips und Linienzug. Kostbare Materialien und Bilder ad vivum in der Kunst des 16. Jahrhunderts, in: Hartmut Böhme und Johannes Endres (Hg.), Der Code der Leidenschaften. Fetischismus in den Künsten, München 2010, S. 197-229.