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Philipp Ruch

Philipp Ruch

studierte von 2003–2009 bei Prof. Herfried Münkler und Prof. Volker Gerhardt politische Philosophie. Er arbeitete im Forschungsbereich “Geschichte der Gefühle” am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Unter der Betreuung von Prof. John M. Krois verfasste er seine Magisterarbeit über “Der homerische Brustkasten in der Philosophie der Antike”, eine Studie zu den Körperkonzeptionen von Homer bis Lukrez. Momentan promoviert er über “Das Gefühl der Ehre. Ehrbewusstsein und Ehrverletzungen in der Antike als Grundlagen einer politischen Theorie” bei Prof. Herfried Münkler und Prof. Hartmut Böhme.

Ruch ist Gründer des Zentrums für Politische Schönheit, das sich als Thinktank für Aktionskunst und Menschenrechte versteht. 2010 gewann er die Unterstützung der Überlebenden von Srebrenica (über 6.000 Hinterbliebene) für eines der ungewöhnlichsten Mahnmal-Projekte, den Pillar of Shame.

  • Forschungsprojekt: Bild und Entscheidung. Fallstudien und Analysen bildaktiver Strategien
  • Veröffentlichungen

    Die Evolution der Bilder. Zur Bildaktivität von Genoziden, in: Ismail, Nadia/Schuhmacher-Chilla, Doris (Hrsg.): Töten. Darstellbarkeit eines Prozesses?, Oberhausen 2012 [Sammelband in der Reihe Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, Athena Verlag, Band 5, in Vorbereitung].

    Beauty in political sciences. The insufficiency of contemporary accounts and the premature death of a category, in: Cuffe, James / Horvath, Agnes (Hrsg.): Reclaiming Beauty: Collected Essays in Political Anthropology – Volume I (Journal of International Political Anthropology), Florenz 2012.

    The implosion of imagination. Arts and iconography as the core of justice for the International Criminal Court (ICC), in: Simic, Olivera/Rush, Peter D. (Hrsg.): The Art of Transitional Justice, New York 2012 [in Vorbereitung].

    Die Zukunft eines Verbrechens. Zur Gefühls-, Begriffs- und Imagebildung von Genoziden, in: Ismail, Nadia/Schuhmacher-Chilla, Doris (Hrsg.): Töten. Darstellbarkeit eines Prozesses?, Oberhausen 2012 [Sammelband in der Reihe Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, Athena Verlag, Band 5, in Vorbereitung]

    Tagungsorganisation

    - Imago, Actio, Iustitia. Bilder, Körper und Handlungen des Rechts. Co-Organisation der Internationalen Konferenz am Institute for Cultural Inquiry (ICI), in Zusammenarbeit mit der Italian Academy der Columbia University, dem Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, u.a. mit Michael Stolleis, David Freedberg, Claudia Blümle, Roy Gutman, Horst Bredekamp, Philipp Zitzlsperger und Dieter Grimm, vom 2.–4.12.2011.

    - Figuren – Modelle – Schemata. Antike Grundlagen von Bildakt und Verkörperung. Co-Organisation der Internationalen Tagung, u.a. mit Horst Bredekamp, Maria Luisa Catoni, Arbogast Schmitt, Jan Bremmer, Gottfried Boehm, Reinhart Meyer-Kalkus, Carlo Ginzburg und Jürgen Trabant, vom 9.–10.9.2011.

    - Die UNO und der Völkermord von Srebrenica: Hintergründe eines gebrochenen Versprechens. Organisation der Tagung mit Prof. Herfried Münkler, Dr. Axel Hagedorn, General Manfred Eisele, Marieluise Beck, Huub Jaspers, Ralf Fücks für die Heinrich-Böll-Stiftung am 5. Juli 2010.