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Ulrike Feist

Dr. Ulrike Feist

Visualisierungen astronomischen Wissens im frühneuzeitlichen Rom

Ulrike Feist studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Università degli Studi di Roma »La Sapienza«. Von 2006 bis 2008 war sie Stipendiatin am Graduiertenkolleg »Wissensfelder der Neuzeit« der Universität Augsburg, seit 2008 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität sowie in der Kolleg-Forschergruppe tätig. In ihrer 2010 abgeschlossenen Dissertation über »Visualisierungen astronomischen Wissens im frühneuzeitlichen Rom« hat sie astronomische Bilder vor dem Hintergrund der jeweiligen Patronageverhältnisse untersucht und gezeigt, dass eine erfolgreiche Rezeptionsgeschichte weniger von der Korrektheit des visualisierten Wissens abhängig war, sondern vielmehr von den Strategien der Verbildlichung und Evidenzerzeugung.

Email: feist@bildakt-verkoerperung.de

Publikationen:

Monographie

• Sonne, Mond und Venus. Visualisierungen astronomischen Wissens im frühneuzeitlichen Rom, Berlin 2013. Auf der Webseite des Verlags

Herausgeberschaft

• Et in imagine ego. Facetten von Bildakt und Verkörperung. Festgabe für Horst Bredekamp, hg. mit Markus Rath, Berlin 2012. Auf der Webseite des Verlags

Aufsätze

• „Et in imagine ego – Einführung”, in: Et in imagine ego. Facetten von Bildakt und Verkörperung. Festgabe für Horst Bredekamp, hg. v. Ulrike Feist und Markus Rath, Berlin
2012, S. IX-XIV (mit Markus Rath).

• „Mondkrater und Venusflecken. Francesco Bianchini in der Nachfolge Galileo Galileis”, in: Et in imagine ego. Facetten von Bildakt und Verkörperung. Festgabe für Horst Bredekamp, hg. v. Ulrike Feist und Markus Rath, Berlin 2012, S. 301-323.

• „Francesco Bianchini’s Discovery of the Venus Markings. Strategies of Evidence and the Foundation of Knowledge in the Early Modern Astronomical Community”, in: Fragmenta. Journal of the Royal Netherlands Institute in Rome (im Erscheinen, 2013).

• „The Reflection Sundial at Palazzo Spada in Rome. The Mirror as Instrument, Symbol and
Metaphor”, in: Specular Reflections: The Mirror in Medieval and Early Modern Culture, hg. v.
Nancy Frelick und Chantal Phan (Cursor Mundi. Series of the UCLA Center for Medieval and Renaissance Studies) (im Erscheinen, 2013).

• „Haptic Perception in Mattia Preti’s Doubting Thomas (1635/40)“, in Vorbereitung für die
Reihe Actus et Imago. Berliner Schriften für Bildaktforschung und Verkörperungsphilosophie, 2013.